Begleitung und Beratung während Corona

Unser Büro bleibt aktuell zu den üblichen Zeiten geöffnet!

Sollten Sie derzeit Ihre schwerstkranken oder sterbenden Angehörigen auf Grund der Verordnungen zur Pandemie Covid-19 nicht in Kliniken oder Pflegeheimen besuchen dürfen, stehen wir dennoch jederzeit als Ansprechpartner und Begleiter zur Verfügung!

Sie erreichen die Einsatzleitung rund um die Uhr unter Telefon 0175 567 4646

Hospizverein Werdenfels öffnet wieder seine Türen

In den Zeiten der umfangreichen Kontaktbeschränkungen im Rahmen der Covid-19 Pandemie konnte der Hospizverein erfreulicherweise durchgehend die 24 -stündige Erreichbarkeit der Einsatzleitung aufrecht erhalten und in Form von Hausbesuchen und telefonischer Beratung schwerstkranken und sterbenden Menschen und deren Angehörige Hilfestellung geben. Besuche in stationären Einrichtungen werden gegenwärtig zunehmend ermöglicht. Eine Reihe der Angebote, die in dem Zeitraum komplett entfallen mussten, werden nun nach und nach wieder möglich.

Ab dem 01. Juli ist das Hospizbüro in der Bahnhofstraße 21 wieder Montag bis Freitag am Nachmittag von 14.30 – 17.30 Uhr besetzt und für den Personenverkehr geöffnet. Jeweils am Donnerstagnachmittag ist hier eine Palliativfachkraft aus dem Team der Einsatzleitung anzutreffen.  In dieser Zeit erhalten Betroffene und Interessierte Informationen zu allen Anliegen und Fragestellungen rund um den Themenkreise hospizlicher und palliativer Versorgung.

Des Weiteren werden die Angebote der Trauerbegleitung wieder möglich, wie die offene Trauergruppe am letzten Freitag jeden Monats sowie Einzelgespräche, Trauerwanderungen sowie das kreative Arbeiten. Hierzu ist jeweils eine vorherige Anmeldung unbedingt erforderlich.

Termine für ein informatives Beratungsgespräch zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung können ebenfalls verabredet werden.

Für Veranstaltungen in größerem Rahmen, wie Ausbildung zur ehrenamtlichen Hospizmitarbeit oder die beliebten „Letzte-Hilfe-Kurse“ müssen noch weitere Lockerungen abgewartet werden. Interessierte können sich aber bereits jetzt jederzeit melden und werden dann zum Start rechtzeitig informiert.

Die Mitarbeiter des Hospizverein haben für ihre Räumlichkeiten ein Hygienekonzept erarbeitet und freuen sich, wenn die Bürger wieder bedenkenlos die Angebote in Anspruch nehmen können.

Informationen und Anmeldung sind jederzeit möglich unter Tel. 0175 567 4646 sowie auf der Homepage: www. hospizverein-werdenfels.de

Beratung und Begleitung auch während der Corona-Pandemie

Die Corona-Krise ist für die Mitarbeiterinnen des Ambulanten Hospiz-und Palliativ-Beratungsdiensts eine herausfordernde Zeit. Denn der persönliche Kontakt ist bei der Begleitung eines Menschen in der letzten Phase seines Lebens immens wichtig. Das Angebot besteht daher weiterhin – wenn auch an die Umstände angepasst.

Tage. Wochen. Oder auch Monate. Wie lange es dauert, bis der Tod eintritt, ist bei Schwerstkranken und Sterbenden oft nicht abzusehen. In dieser letzten Phase des Lebens unterstützen die Mitarbeiter des Hospizverein Werdenfels Betroffene und Angehörige. „Auch jetzt“, betont die leitende Koordinatorin Christine Saller. „Unsere Hilfe ist nicht abgesagt.“ Denn viele Menschen befürchten, dass aufgrund der Corona-Pandemie eine Unterstützung durch die Mitarbeiter des Hospizdiensts nicht mehr möglich sei.                   

Weiterhin auch Besuche zu Hause

Doch Saller und ihre hauptamtlichen Kolleginnen haben die Arbeit angepasst.  „Wir bieten weiterhin Begleitung und kommen für den Erstbesuch auch nach Hause“, erzählt sie. Natürlich unter Einhaltung der nötigen Sicherheitsregeln. Sprich: mit Mundschutz und Handschuhen und den nötigen Abstand wahrend. Sie erfassen, was es an Unterstützung braucht. Dies kann von einem unterstützenden Gespräch, über Informationen sowie Kontaktvermittlung zu weiteren Netzwerkpartnern wie Hausärzten, Kliniken oder ambulanter Palliativdienst bis zur regelmäßigen Begleitung reichen. Sie klären, ob weitere Besuche vor Ort nötig sind oder eine telefonische Betreuung vorerst ausreicht. Wo Besuche in stationären Einrichtungen wie Klinik oder Pflegeheim bei den schwerstkranken und sterbenden Menschen nicht möglich sind, können zumindest die Angehörige Unterstützung erfahren. Hinzu kommen Angebote zu Begleitung in Trauer und Beratung zu Fragen der Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Diese jedoch aktuell nur telefonisch.

Fürsorgepflicht für Ehrenamtliche

Die psychosoziale Unterstützung und zeitlichen Entlastung übernehmen im Normalfall die rund 35 ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter. Sie begleiten Schwerkranke, Sterbende und Angehörige, schauen regelmäßig bei den Betroffenen vorbei, unterhalten sich mit ihnen und den Familien. Allerdings: „Die Anordnungen zur Kontaktbeschränkungen gelten auch für unsere Ehrenamtlichen“, sagt Saller. Was bedeutet, dass die Besuche aktuell nur noch die Hauptamtlichen des Hospizdiensts machen. Die Ehrenamtlichen halten derzeit den Kontakt in bereits vorher begonnen Begleitungen nur noch via Telefon. Die psychosoziale Begleitung ist extrem wichtig. Das Staatsministerium hat inzwischen zugestanden, dass in außerordentliche Notsituation auch Ehrenamtliche in der häuslichen Sterbebegleitung eingesetzt dürften. Hier schaut das Team des Hospizverein sehr genau hin, so es entsprechende Anfragen gibt.

Die 24-stündige Erreichbarkeit des Hospizverein bleibt also unter der Tel. Nr. 0175 567 4646 auch in Corona Zeiten weiterhin bestehen.

Projekt Hospiz und Schule

Abschiednehmen, Tod, Trauer und Trost, ein Unterrichtsthema für Grundschulen

Die ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen Gaby Daisenberger und Marianne Müller brachten in den Religions- und Ethikunterricht der Grundschule Oberammegau das Kinderbuch "Leb wohl, lieber Dachs" mit. Kindern die Möglichkeit zu geben, über Abschied und Tod zu sprechen und sie zu ermutigen, hierbei ihre Gefühle zu zeigen, war das Anliegen der Hospizbegleiterinnen.

 

Wir danken dem Kreisboten Garmisch-Partenkirchen für die Einwilligung zur Veröffentlichung.

Letzte Hilfe Kurs

Ab November 2019 finden Letzte Hilfe Kurse in den Hospizräumen in der Bahnhofstraße 21 statt (Termine unter der Rubrik ANGEBOTE "Letzte Hilfe Kurse"

Der Abschied vom Leben ist der schwerste, den die Lebensreise für einen Menschen bereithält. Wie auf allen schweren Wegen ist es hilfreich, wenn jemand dem Sterbenden die Hand reicht. Diese Hand zu reichen erfordert nur ein bisschen Mut und Wissen. Selbstverständliches, uraltes Wissen zum Sterbegeleit ist aber vielfach schleichend verloren gegangen. Deshalb sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen, zu erfahren, was sie für die ihnen Nahestehenden am Ende des Lebens tun können. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern ist auch für jeden und jede in der Familie und in der Nachbarschaft möglich. Es soll keine Hilfe sein, die Leben beendet, sondern eine, die begleitet.

In dem vierstündigen Kurs werden Basiswissen, Orientierungen und einfache Handgriffe vermittelt.

Kursinhalte sind die Normalität des Sterbens als Teil des Lebens, das Erkennen möglicher Beschwerden, die Teil des Sterbeprozesses sein können und die Möglichkeiten und Fertigkeiten, wie hier Linderung zu verschaffen ist. Des Weiteren wird informiert zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung sowie der Gestaltung von Abschied und den Umgang mit Trauer. Die Teilnehmenden erfahren, wie die hospizliche und palliative „Rettungskette“ aussehen kann und in welcher Form es Unterstützung durch örtliche Netzwerke gibt, aber eben auch, was jeder einzelne tun kann.

Die Kursleitung übernehmen Christine Saller und Luzia Schicker, erfahrene Koordinatorinnen und zertifizierte Letzte Hilfe-Kursleiterinnen des Hospizverein Werdenfels e.V.

Information und eine erforderliche Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung unter 0175 567 46 46 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Tag der offenen Tür

Anlässlich des Welthospiztages am Samstag, 12. Oktober veranstaltet der Hospizverein Werdenfels e.V. einen "Tag der offenen Tür" in der Bahnhofstraße 21.

Von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr besteht die Möglichkeit, die neuen Räumlichkeiten anzuschauen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen zu lernen und sich über die Angebote des Hospizvereins und die Möglichkeit zur ehrenamtlichen Mitarbeit zu informieren.

Wir freuen uns über Ihren Besuch - jederzeit!

 

Umzug in neue Räumlichkeiten

Ab sofort finden Sie unser Büro in der Bahnhofstraße 21 in Garmisch-Partenkirchen.

Das Büro ist geöffnet: Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 14.30 bis 17.30 Uhr

Sprechstunde der Einsatzleitung: Donnerstag von 14.30 bis 17.30 Uhr

Die Einsatzleitung erreichen Sie jederzeit (24h) unter 0175 567 4646.

Im Verwaltungsbüro: Martina Wendler(li.) und Eva Kerschl (re.)

Eingang und großer Raum für Aus- und Fortbildung sowie Supervisionen

 

Im Büro der Einsatzleitung: Christine Saller, leitende Einsatzleiterin

Hospizverein Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

Dr. Johann N. Meierhofer im Amt als Vorsitzender bestätigt - Umzug in neue Räume

Den Schwerpunkt bei der Mitgliederversammlung des Hospizvereins Werdenfels bildete der Rückblick auf das vergangene Jahr, der Ausblick auf die kommenden Monate sowie die turnusmäßige Neuwahl des Vorstandes. Seit 20 Jahren besteht der Hospizverein Werdenfels. 2018 ist die Anzahl der Mitglieder um zehn Prozent auf 501 gestiegen. Das konnte Vorsitzender Dr. Johann N. Meierhofer berichten. Durch die Zusammenarbeit mit der OPAL Oberland Hospiz-und Palliativversorgung gibt es seit dem 1. Januar 2018 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen das Angebot der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung. Dadurch können schwerkranke und sterbende Menschen in ihrem häuslichen oder familiären Umfeld betreut werden, auch wenn sie unter komplexen Symptomen leiden.

Durch die Tagblatt-Weihnachtsaktion kamen 100 000 Euro zusammen (wir berichteten). Mit diesem Geld sollen unter anderem Projekte wie weitere Ausbildungskurse für ehrenamtliche Hospitzbegleiter finanziert werden. „Das zentrale Team des Hospizvereins ist die Begleitung sterbender Menschen,“ erklärt der ehemalige Ärztliche Direktor des Klinikums.

„120 Menschen haben wir im vergangenen Jahr betreut“, sagt Einsatzleiterin Christine Saller. Sie ist gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen hauptamtliche Koordinatorin und Palliativfachkraft. Heuer steht der Umzug der Geschäftsstelle des Vereins in die neuen Räume an der Bahnhofstraße an. Dort, wo früher eine Apotheke beherbergt war, sollen künftig regelmäßige Sprechstunden angeboten werden.
„Wir sind dort auch präsenter und kommen näher bei der Bevölkerung an.“ Um das Thema Sterben weiter zu enttabuisieren wollen Meierhofer und sein Team auch Letze-Hilfe-Kurse anbieten. Dabei geht es darum, Wissen weiterzugeben, um das Lebensende zu erleichtern.